Mittwoch, 30. Dezember 2009

Weihnachten in Thailand

In Pat Pong ging es heiß her,
bescheißen ließen wir uns aber nimmermehr!

Nachdem mit den Frauen und ihrem Flug alles geklappt hat, traf sich die Familie Zeeb am Abend des 24. Dezember in Bangkok wieder. Bei einem edlen Essen wurde der Heilig Abend gefeiert. In Bangkok war es tropisch warm und es herrschte business as usual, sodass trotz der mitgebrachten, selbstgebackenen, leckeren Bredla wenig Weihnachtsstimmung aufkam.

Den ersten Weihnachtsfeiertag verbrachten wir mit Sightseeing. Der Königspalast mit angeschlossenem Tempel des Smaragdbuddhas war überaus beeindruckend und ein weiteres Highlight unserer bisherigen Tour. Danach zog es uns auf die Khao San Road, wo wir das Flair der unzähligen Backpacker, Straßenstände und Bars genossen. Man findet dort jegliche Art von Fälschungen, vom Polizei- und Presseausweis, über BahnCards bis hin zu Diplomurkunden. Steffen hat sein Diplom aber schon und Oliver entschied sich, sein Diplom lieber durch harte Arbeit zu verdienen. Hier kamen wir außerdem in den Genuss von Skorpion, Kakerlake, Mehlwürmern und Ameisen.

Der nächste Tag war etwas stressig: Da die Damen unbedingt einen Shopping-Tag in Bangkok einlegen wollten, gingen wir morgens zunächst auf den Weekend-Markt, einem der größten Märkte Südostasiens. Hier bekommt man wirklich alles: Kleidung, Möbel, Tiere und jede Menge Kruscht zum Rumstellen! Nachmittags ging es dann noch weiter ins MBK-Center, einer rieseige Shopping Mall. Entnervt und völlig gestresst von der Einkauferei zu viert waren wir alle froh, als wir Abends wieder ins Hostel kamen. Abends wollten wir dann in eine Sky-Bar um uns Bangkok vom 63. Stock aus anzuschauen, aber der guten Dame am Eingang gefiel unser Kleidungsstil nicht: "Sie können aber gerne wiederkommen, nachdem sie sich umgezogen haben".
Da sie unser Geld also nicht haben wollten, beschlossen wir, nach Pat Pong, dem Rotlichtviertel Bangkoks zu gehen (was ja eh viel interessanter ist...). Die als reizvoll angepriesenen Darbietungen der Damen, welche sich als lustloses Herumgeschunkel optisch unansprechender Frauen herausstellte, batrachteten wir bei einem Bier, das 100 Baht (2 Euro) kosten sollte. Als wir merkten, dass es am Nebentisch Stress wegen der Bezahlung gab wurden wir hellhörig. Plötzlich wurde pro Person ein Eintrittsgeld von 1300 Baht (26 Euro) verlangt und auch das Bier sollte auf einmal das Dreifache kosten. Nach etwas Diskussion und kurzem Gerangel verließen wir die Bar, ohne auch nur einen Cent bezahlt zu haben. Als wir gingen war unser Bier noch halbvoll, hätten wir mal lieber schneller getrunken... ;-)
Um die Gemüter wieder zu beruhigen (und da wir ja bisher noch kein Geld ausgegeben hatten), beschlossen wir noch in eine etwas gesetztere Bar mit dafür deutlich schöneren Frauen zu gehen.
Der letzte Tag in Bangkok war wieder etwas entspannter. Nach einer Bootsfahrt, einem Tempelbesuch und China Town ging es mit dem Nachtbus gen Norden nach Chiang Mai.

Nach dem stressigen Bangkok waren wir froh, wieder in einer ruhigeren Stadt zu sein, der man ihre 1.2 Millionen Einwohner absolut nicht anmerkt. Olis Geburtstag wurde in einem gemütlichen Café mit einem Erdbeerkuchen gefeiert (Vielen Dank übrigens für die vielen lieben Geburtstagsgrüße!!!).
Gestern unternahmen wir eine sehr interessante Tour zu den umliegenden Bergvölkern, die ihre ursprüngliche Lebensweise noch einigermaßen bewahrt haben.

Im Moment warten wir bei einem Fruit-Shake darauf dass unser Massagekurs beginnt. Voranmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Zuschriften unter Angabe von Name, Geschlecht und Körpermaßen bitte mit Bild an die bekannten E-Mail-Adressen. ;-)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Goodbye Vietnam

Schlechtes Wetter gab es satt,
die Halong-Bucht trotzdem viel zu bieten hat.

Bei strahlendem Sonnenschein stiegen wir in Hoi An in den Bus in Richtung Hue. Umso weiter wir in den Norden kamen desto schlechter wurde das Wetter. In Hue angekommen verließen wir den Bus bei Regenwetter und fast schon winterlichen Temperaturen von 15°C. Zum ersten Mal in Südostasien mussten wir unsere FipFlops gegen feste Schuhe eintauschen und unseren dicken Pulli von ganz unten aus dem Rucksack hervor kramen. Das miserable Wetter schlug sich auf unseren Eindruck von Hue nieder. Der alte Kaiserpalast (inklusive verbotene Stadt) hatte weder den Glanz noch die Größe von der Verboten Stadt in Peking und auch von den Pagoden und Tempeln hatten wir in der Zwischenzeit schon genug gesehen. Erwähnenswert ist einzig noch das Fussballfinale der Southeast-Asia (SEA) Games, eine Art Mini-Olympiade für SEA. Vietnam - Malaysia. Leider verlor Vietnam mit 1:0, so dass wir nicht in den Genuss eines Motorrad-Korsos kamen, wie wir in noch beim Sieg im Halbfinale in Hoi An erlebt hatten.


Who is who?

Eine weitere Übernachtfahrt, diesmal in einem ziemlich beengten Bus, brachte uns in die Hauptstadt Hanoi, wo das Wetter leider auch nicht besser war. Wir machten uns schnurstracks auf, Ho Chi Minh die letzte Ehre zu erweisen und ihn persönlich im Mausoleum zu besuchen. Somit hat Steffen, nach Lenin in Moskau und Mao in Peking, seine Sammlung berühmter Kommunisten vervollständigt. Neben ein paar weiteren Museen und einem schön angelegten See (insbesondere bei Nacht) direkt in der Altstadt hat Hanoi nicht so viel zu bieten.


Das Ho-Chi-Minh-Mausoleum

Von Hanoi aus unternahmen wir einen dreitägigen Trip zu der Halong-Bucht, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und wirklich atemberaubend ist. Mit dem Boot schipperten wir an kleineren und größeren Felsinseln vorbei, die steil aus dem Wasser herausragen und ein wenig an die Fijorde Norwegens erinnern. Das trübe Wetter und die Nebelschwaden verliehen diesem Ort eine mystische Schönheit. Die erste Nacht wurde in einer sehr internationalen und geselligen Gruppe auf dem Boot verbracht. Am nächsten Morgen ging es weiter auf die Cat-Ba Inseln, von wo aus wir eine nachmittäglichen Ausflug auf die nahegelegene Affeninsel unternahmen. Die wildlebenden Affen dort sind wesentlich aktiver, aber auch gefährlicher als jehne auf dem Affenberg (ein Mädchen aus unserer Grupper wurde von einem Affen gebissen).


Die Felslandschaft der Halong-Bucht


Wir an einem Strand auf Monkey-Island

Nun sind wir wieder in Hanoi, von wo aus es morgen früh mit dem Flugzeug weiter nach Bangkok geht. Dort treffen wir unsere Damen (Mama und Natascha) und wir freuen uns sehr darauf gemeinsam mit ihnen Weihnachten zu verbringen.

Wir wünschen euch allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Shopping in Hoi An

Hemden, Hosen, Anzüge mit Stil,
Jacken, Schuhe: Wir kauften viel zu viel!

Nachdem wir im Mekong-Delta genügend kulinarische Highlights genossen hatten (Salamander kam auch noch hinzu), ging es weiter ins Wind- und Kitesurf-Paradies Mui Ne. Dort entspannten wir am schönen Sandstrand und machten eine Tour zu den nahegelegenen Sandünen sowie zum Fairy-Stream, einer Art Miniatur-Canyon. Es ist herrlich durch das sandige Flussbett des Bächleins zu spazieren, welches sich zwischen Kalksteinformationen und Palmen dahin schlängelt.


Wir aktiv in den Sanddünen


Der Fairy-Stream


Fischer bei der Arbeit

Anschließend fuhren wir zum nächsten Strand- und Partyort Nha Trang. Dort machten wir eine eintägige Bootsfahrt zu den vorgelagerten Inseln, schnorchelten am Korallenriff und feierten mit "free shots" von einer mobilen Bar direkt im Meer. Abends entdeckten wir eine deutsche Kneipe, wo wir Rindsroulade, Schweinebraten, Sauerkraut und deutsches Hofbräubier genossen. Es schmeckte zwar nicht ganz so gut wie bei Mama, war aber nach zweimonatiger Abstinenz von deutschem Essen dennoch ein Gaumenschmaus.
Außerdem unternahmen wir noch zwei Tauchgänge, bei denen es eine faszinierende Unterwasserwelt zu beobachten gab.

Nach einer 12-stündige Übernachtfahrt kamen wir mehr oder weniger ausgeschlafen in Hoi An an. Hoi An war ehemals eine große Hafenstadt und ist heutzutage eine sehr gemütliche Ortschaft mit alten kleinen Häußchen und unzähligen Schneidern. Der Ort um billige maßgeschneiderte Kleidung zu erstehen. Vom Kaufrausch erfasst schlugen wir auch kräftig zu. Nachfolgend eine unvollständige Liste unserer Einkäufe:

4 Anzüge
12 Hemden
3 Jacken
6 Hosen
1 Paar Schuhe
...

Damit dürften wir nun für die nächsten Jahre ausgestattet sein, insbesondere für die wohl bald zahlreich anstehenden Hochzeiten.


 Neu eingekleidet

 
Flussufer von Hoi An

Nachtrag: Wir haben soeben ein 16kg Paket voll mit neuerworbener Kleidung aufgegeben. Das Einkaufen dürfte sich in nächster Zeit also wirklich erledigt haben!

Montag, 7. Dezember 2009

Das Mekong-Delta

Katze schmeckt besser als Hund,
und ist dazu noch sehr gesund!

Die letzten drei Tage waren wir mit dem Roller im Mekong-Delta unterwegs. Wir übernachteten in My Tho, einem Ort zu dem anscheinend nicht sehr viele Touristen kommen. Als wir Abends ein wenig durch die Straßen liefen, waren wir die große Attraktion und wurden von allen angestarrt. Die Leute waren alle sehr freundlich, schade dass sich die Kommunikation auf Grund unserer mangelnden Vietnamesisch- und derer sehr eingeschränkter Englisch-Kenntnisse als recht schwierig erwies. Im wesentlichen lief die Unterhaltung mit Händen und Füßen und über einzelne Wörter ab. Es gibt natürlich auch international verständliche Standards: wenn du ein Glas Reisschnaps entgegen gestreckt bekommst, dann weißt du schon, dass du es trinken sollst.

Auch unsere Reihe kulinarischer Hochgenüsse konnten wir dort fortsetzen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten: Steffen ist noch indifferent, Oli fand die Katze deutlich besser als Hund! Geschmacklich geht es ein wenig in Richtung Rind, wobei das Fleich aber nicht so fettig, zäh oder sehnig ist.



Mit dem Boot durch die schmalen Kanäle des Mekong-Deltas.


Beim Kampf mit der Schlange.


Vorher...


...nachher!

Freitag, 4. Dezember 2009

Noch mehr Bilder

Das ist schon der dritte Eintrag heut',
wir hoffen dass euch dies erfreut!

Nach den überaus tollen Sonnenuntergangsbildern von Oli folgt hier noch eine sehr eingeschränkte Auswahl an Fotos, die das Leben in Kambodscha ein wenig zeigen sollen:

Eine typische lokale Behausung.

Medi in Action beim Volleyballspielen gegen die Einheimischen.

Ein "floating village" auf der Bootsfahrt nach Battambang.
.
Eine der vielen Fruchtverkäuferinnen am Strand von Sihanoukville.

Weiteres aus Kambodscha

Medi und Conny bei uns waren,
der Bierkonsum wird nun zurückgefahren.

Nachdem wir in Sihanouk Ville lange genug Sonne getankt hatten, entschieden wir uns nach Kampot weiterzufahren. Dort machten wir eine zweitägige Wandertour durch den Dschungel des nahegelegenen Bokor-Nationalparks. Den erste Tag ging es steil bergauf, bei 30 Grad eine recht anstrengende Angelegenheit. Auf dem Gipfel angekommen bestaunten wir den Sonnenuntergang über dem Meer. Wir übernachteten in der Ranger-Station neben einer verlassenen französischen Ortschaft. Abends liefen wir zum Casino, einem wunderschönen alten Gebäude mit herrlicher Lage an den Klippen zum Meer hin gewandt. Man sagt, dass es dort spuken soll, da die von den Roten Khmer an diesem Ort Ermordeten noch keine Ruhe gefunden haben. In den Wänden befinden sich Einschusslöcher, die laut unserem Guide Pfeifgeräusche verursachen, wenn der Wind durch sie hindurchbläst, was mit zu der Spukgeschichte beiträgt. Uns sind jedenfalls keine Geister begegnet und Conny hat sich in dieses Gebäude verliebt. Am nächsten Tag ging es den Berg wieder hinunter, entlang überwucherter, schmaler Dschungelpfade. Unten angekommen gönnten wir uns dann ein erfrischendes Bad im Fluss! Die Tour war sehr witzig, aber leider konnten wir bis auf ein paar Schlangen und das Gebrüll der Affen keine weiteren wilden Tiere erspähen.

Nach der Dschungeltour trennten sich unsere Wege. Oli und Medi gingen direkt weiter nach Saigon (bzw. offiziell Ho Chi Minh) in Vietnam, während Conny und Steffen noch zwei Tage in Kep, Kambodscha verbrachten.

Kep ist eine alte französische Kolonialstadt, die im Laufe der wechselhaften neuzeitlichen kambodschanischen Geschichte zweimal aufgegeben wurde und sich mittlerweile wieder im Aufbau befindet. Abgesehen von ein bisschen Strand und guten Meeresfrüchten (insbesondere Krebsen) hat es nicht viel zu bieten. Daher machten wir einen Tagesausflug auf die Rabbit Island (Haseninsel), wo es einen netten Strand mit Palmen und kleinen, sehr schlichten Bungalows gab (Falls jemand schon auf Fidschi war; es hat mich sehr danach erinnert). Dort umrundeten wir einmal die Insel, wofür wir ungefähr zwei Stunden benötigten und was uns an einer sehr interessanten Seegrasfarm vorbei führte. Abends, wieder zurück in Kep, gingen wir auf den Krebsmarkt und gönnten uns als Abschiedsessen köstlichen Krebs. In unsere Hostelbar kamen wir dann noch ins Gespräch mit dem Barkeeper; wir mussten ihm erklären, wie man die Drinks mixt, da er nur zur Aushilfe da war und keine Ahnung hatte. Er bot uns dann an uns noch auf ein lokales Dorffest mitzunehmen, was wir sehr gerne annahmen. Dort gab es eine (sehr amateurhafte) Theateraufführung, die wir leider nicht verstanden, welche aber dennoch sehr interessant war.
Am nächsten Tag ging es dann für mich weiter nach Ho Chi Minh, mich wieder mit Oli und Medi zu treffen, während Conny noch einen weiteren Tag in Kep verbrachte. Die Fahrt dorthin war sehr lang und abenteurlich. Zuerst ging es mit dem Motorrad über Feldwegen und Dörfern kurz vor die Grenze. Dort musste ich das Motorrad wechseln, welches mich dann schließlich über einen kleinen, schäbigen Grenzposten nach Vietnam in eine nahegelegene Grenzstadt brachte, von wo aus ich einem Minibus nach Ho Chi Minh nahm. Die siebenstündige Fahrt war sehr anstrengend, da der Bus total überfüllt und eher für die asiatischen Größenverhältnisse ausgelegt war. Ich war total froh als ich endlich in Ho Chi Minh ankam und mit Medi und Oli ein wohlverdientes Bier trinken konnte.

Medi und ich nahmen schon am Montag den Bus nach Ho Chi Minh. Die Reise nahm den ganzen Tag in Anspruch und abends gönnten wir uns dann noch ein Bierchen in einer netten Bar mit guter Musik und beobachteten dabei das Straßengeschehen vor uns. Der Verkehr hier in Saigon ist total verrückt! Eine Armada von Rollern fährt durch die Straßen und bis auf zwei Verkehrsregeln scheint es hier keine zu geben:
1.) Fahre (zumindest die meiste Zeit) auf der Straße und das (zumindest die meiste Zeit) auf der rechten Seite. Sollte die rechte Seite einmal verstopft sein, so ist es ohne weiteres möglich, auch die linke Seite als Fahrspur zu benutzen, was allerdings durch lautstarkes Hupen angedeutet werden sollte.
2.) Der größere Verkehrsteilnehmer hat stets Vorfahrt, was zu folgender Rangordnung führt: Bus - Auto - Roller - lange nichts - Fußgänger
Solange man diese beiden Regeln beachtet ist man relativ sicher, auch wenn es immer wieder ein Abenteuer ist, die Straße zu überqueren denn Ampeln und Zebrastreifen scheinen hier mehr zur Dekoration vorhanden zu sein.
Am nächsten Tag liefen wir durch die Stadt, wobei vor allem das Kriegsmuseum mit seinen vielen Fotos des Krieges sehr beeindruckend war (wenn auch alles recht einseitig dargestellt wurde...). Um die Stadt einmal von oben zu sehen, machten wir noch einen Abstecher ins "Sheraton": Mit unseren Shorts und T-Shirt ging es hinein, vorbei an sämtlichen Securitys, Portiers und sämtlichen Anzugträgern, ohne dass diese uns ansprechen konnten und ab in den Fahrstuhl. Die Aussicht war nicht ganz so gut, wie erhofft, aber es war sehr witzig, den ganzen Angestellten aus dem Weg zu gehen.
Am nächsten Tag fuhren wir zu den Tunneln von Cu Chi, einem Tunnelsystem, das der Vietcong während des Vietnamkriegs angelegt hat. Uns reichten schon die 120 Meter, durch die wir gelaufen sind; insgesamt erstrecken sich die Tunnel über eine Länge von 258 km. Nachmittags ging es auf den Markt zum Shoppen. Auch wenn der arme Medi jetzt alles heimschleppen muss (DANKE!!!), spare ich mir so wenigstens für die nächsten zwei Jahre das Einkaufen in Deutschland...
Abends trafen wir uns wieder mit Steffen und zu Medis Abschied gingen wir noch einmal gemeinsam Hund essen (war gar nicht so leicht, das zu finden). Er war besser als in Kambodscha, weil nicht so durchgebraten, dennoch bleiben Schwein, Rind und Hühnchen meine Favoriten...

Weiter pflichtbewusst durchgeführte Feldstudien haben ergeben, dass die Vietnamesinnen schönheitstechnisch deutlich hinter den Kambodschanerinnen, Laotinnen und Thailänderinnen zurückliegen. Während in den zuletzt genannten Ländern mindestens jede zweite Frau eine Augenweide ist, trifft dies hier nur auf eine geringere Anzahl weiblicher Einwohner zu. Auch ein externes Gutachten (-->Medi) ergab ähnliche Ergebnisse.
Diese Resultate sind allerdings als extrem subjektiv zu betrachten, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir die letzten zweieinhalb Wochen mit einer der schönsten aller Frauen verbracht haben.

Medi und Conny haben uns nun also wieder verlassen. Es war eine schöne Zeit mit euch! Danke dafür!!!

Bilder von Kambodscha

Damit ihr was zu sehen habt,
gibt es Reisebilder satt.


Der Königspalast in Phnom Penh.

Wir vier vor Angkor Wat...

...und Angkor Wat ohne uns!

Medi auf einem der Tempel von Angkor beim Betrachten des Sonnenuntergangs...

...das hat er in dem Moment gesehen!

Und natürlich muss die Sonne über Angkor auch wieder aufgehen. Dafür sind wir extra um 4:20 aufgestanden! Hat sich aber gelohnt!!!

Das war der Blick, den wir von unserem Bungalow in Sihanouk Ville hatten.

Hat eine Menge Versuche gebraucht, um dieses Bild so hinzubekommen... ;-)

Ein verlassenes Hotel und Kasino aus den 30er Jahren, in dessen Naehe wir bei einer zweitägigen Trekking-Tour durch den Dschungel übernachtet haben. Conny hat sich in das Gebaeude verliebt (nicht ganz zu Unrecht...)!


Und jetzt noch ein Bild aus Vietnam: Medi in den Tunneln von Cu Chi, die der Vietcong im Vietnam-Krieg gebaut hatte (ein insgesamt 258 km langes Tunnelsystem, bis zu 8m unter der Erde).
Das Licht kommt vom Blitz, in den Gängen war es stockdunkel! Keine Angst, auch wenns manchmal eng war sind wir nicht stecken geblieben...


Noch etwas in eigener Sache: Die hochgeladenen Bilder habe ich (Oli) alleine ausgewählt, da Steffen gerade unterwegs ist! Wenn er wieder kommt, meckert er bestimmt, dass es viel zu viele Sonnenuntergänge sind! Um dem vorzubeugen bitte ich um jede Menge Lob über die Auswahl der hochgeladenen Bilder... ;-)

Mittwoch, 25. November 2009

Mit Medi und Conny durch Kambodscha

Der letzte Eintrag ist schon lange her,
ihr denkt bestimmt uns gibts nicht mehr.

Da habt ihr alle falsch gedacht,
die Zeit hat nur nicht mitgemacht.

Medi und Conny sind gut angekommen,
wir haben auch schon viel unternommen.

Zum Blogschreiben hatten wir nie Zeit,
denn zur nächsten Happy-Hour wars nie weit.

Das Bier nur 50 Cent hier kost',
da vergeht uns nie die Lust.

Das Essen ist hier sehr gesund,
es gab schon Schlange, Heuschrecken und Hund.

Beim Ei das Eigelb völlig weg,
stattdessen drin ein Kücken steckt.

Die Märkte sind in großen Hallen,
dem WKD würde das sehr gefallen.

Fisch und Fleisch von Mücken bedeckt,
das Obst liegt sowieso im Dreck.

Kambodscha hat ne interessante Kultur,
und alle Mädels ne top Figur.

Steffen dies sehr gefällt,
er sich gern mit ihnen "unterhält".

Der Teer nicht überall vorhanden ist,
die Straßen meistens Schotterpist.

Die Menschen tragen hier Atemschutz,
nicht wegen der Schweinegrippe, sondern wegen des Schmutz'.

Der Staub heißt hier "Cambodian Snow",
das Resultat: Man sieht aus wie Sau!

Was jeder Kambodschaner hat,
ist seine eigne Hängematt'.

Da gammelt er von früh bis spät,
weil er ja nicht zur Arbeit geht.

Die Toilette ist von Hand zu bedienen,
man muss mit Wasser aus dem Bottich spülen.

Thailand und Kambodscha bekriegen sich,
drum geht das Internet hier nicht.

Panzer rollten morgens um halb vier,
trotzdem fühlen wir uns sicher hier.

Medi ist gleich hinterher gelaufen,
und wollte den Kambodschanern Eurofighter verkaufen.

Mehr allgemeine Infos gibt es nicht,
es folgt ein detaillierter Reisebericht:

In Phnom Penh beschäftigten wir uns sehr,
mit der Geschichte der Roten Khmer.

Der Deutsche zwangsläufig an den Holocaust denkt,
wenn er geht durch die Killing Fields und Tuol Sleng.

Wir besichtigten sowohl Silberpagode und Königspalast,
auch wenn der König uns nicht empfing als persönlichen Gast.

Vielmehr es in Phnom Penh nicht zu sehen gibt,
drum fuhren wir mit dem Boot nach Siam Reap.

Wir fragten uns: "Wat is denn dat?"
Unser Guide wusste: "Das ist Angkor Wat!"

Händler waren hier nicht rar,
und alles kostete nur einen Dooool-laar.

Das Reich von Angkor war einst riesengroß,
und ein jeder Tempel absolut grandios.

Man glaubt es kaum wie gut die waren,
beim Bau der Anlagen vor tausend Jahren.

Party in Battambang, 10.000 Leute waren hier,
doch die größte Attraktion, waren wir vier.

Die Leute fragten sich: Was ist hier los,
warum sind die Weißen denn so groß?

Einen Tag mit dem Bus durchs ganze Land,
brachte uns in den Süden an den Strand.

Hier genießen wir die Zeit nun sehr,
mit Sommer, Sonne, Sand und Meer.

Wir wohnen auf Stelzen unterm Dach aus Stroh,
in einem rustikalen Bungalow.

Morgens wir vom Meeresrauschen aufgeweckt,
denn das Wasser ist nur 15m weg.

Es ist jetzt Zeit Leehai (Adieu) zu sagen,
das nächste Angkor wird gerade angetragen.

Grüße,
Conny, Medi, Oli und Steffen

PS: Der Blog wird bald beendet,
wenn ihr weiterhin so wenig Kommentare sendet!

Samstag, 14. November 2009

Letzte Tage in Laos

Der Steffen sich in die Fluten stürzt,
Oli derweil die Finninen bezirzt.

Nachdem es in Vientiane nicht so viel zu sehen gab, beschlossen wir spontan, noch weiter in den äußersten Süden Laos' zu den "4000 Islands" zu reisen. Die 12-stündige Übernachtfahrt verbrachten wir in einem sogenannten "Sleeping Bus" der statt Sitzen mit Betten ausgestattet war. Diese waren allerdings recht schmal und Steffen, der oben im Stockbett lag, hatte bei jeder Kurve Angst aus dem Bett zu fallen. Hinzu kam noch, dass die Klimaanlage anscheinend auf Minustemperaturen eingestellt war, so dass die Nacht nicht sehr erholsam war. Dafür wurden wir allerdings auf den 4000 Islands mit einer herrlichen Umgebung belohnt! In den zwei Hängematten auf der Veranda unserer kleinen Hütte direkt am Mekong genossen wir den Nachmittag. Später trafen wir die drei Finninen wieder, die wir schon am Vortag im Tuk-Tuk kennen gelernt hatten, und verabredeten uns mit ihnen zum Abendessen.
Am darauffolgenden Tag war Steffen auf einer Kajaktour zu den größten Wasserfällen Südostasiens und zum Dolphin-Watching unterwegs. Da mein Fuß noch nicht nass werden durfte machte ich stattdessen eine Radtour mit den Finninen. Wir kamen ebenfalls an Wasserfallen vorbei und sahen auch die Delphine, sodass ich für das Nicht-Kajaken-Können wenigstens ordentlich entschädigt wurde.

Der Blick aus unserem Bungalow auf den 4000 Islands

Am Donnerstag verließen wir die 4000 Islands leider auch schon wieder zurück in Richtung Vientiane, da wir etwas überhastet den Flug von dort nach Phnom Penh bereits gebucht hatten. Diese ungeschickte Planung kostete uns ungefähr 120 € pro Person: Es hätte auch Busse von den 4000 Islands nach Phnom Penh für ungefähr ein Zehntel des Preises gegeben, was wir bei der Buchung aber leider noch nicht wussten. Wir hatten auf der Rückfahrt noch einen Nachmittag Aufenthalt in Pakse, den wir beim Sonnenuntergang in einer schönen Bar am Wasser ausklingen ließen, bevor es mit dem "King of Bus", diesmal ein recht luxeriöser Sleeping-Bus, weiter ging. Wir schliefen wie die Murmeltiere (dieses Mal musste Steffen auch keine Angst haben, aus dem Bett zu fallen).
Nach einem weiteren Tag in Vientiane war unsere erlebnisreiche Zeit in Laos auch schon vorrüber, worauf wir natürlich mit einem letzen Beer-Lao am Mekong anstoßen mussten.

Pha That Luang, das Nationalsymbol Laos'

Mittlerweile sind wir in Phnom Penh, Kambodscha, angekommen. Dort gingen wir zunächst in eine Klinik und zu Olis großer Enttäuschung wurde ihm dort mitgeteilt, dass die Fäden erst in zwei Tagen gezogen werden könnten.

Jetzt warten wir gerade auf die Ankunft von Medi und Conny, mit denen wir die nächsten drei Wochen Kambodscha bereisen werden. Wir freuen uns sehr in ein paar Stunden zwei vertraute Gesichter aus der Heimat wiederzusehen!


Nur zwei der vielbesagten Sonnenuntergänge

Montag, 9. November 2009

Tubing in Vang Vieng

Olis Fuß wurde genäht,
er jetzt etwas langsam geht.

Nachdem wir in Luang Prabang nun mehr als genug Zeit verbracht hatten und alle Reiseteilnehmer wieder transportfähig waren, ging es weiter nach Vang Vieng, die Partyhochburg Laos'. Bekannt ist der Ort vor allem wegen des Tubings, eine Art Kneipentour auf dem Fluss. Hierbei lässt man sich auf einem LKW-Reifen den Fluss hinunter treiben, welcher rechts und links von Bars gesäumt ist. Außerdem gibt es jede Menge Schwingseile, Rutschen und Seilbahnen, so dass für ordentlich Action gesorgt ist. Die reine Fahrtzeit beträgt ca. 2 Stunden, wir waren allerdings etwas mehr als 6 Stunden auf dem Fluss. Das Ganze war eine riesige Party und wir hatten einen witzigen Nachmittag.

Beim Ausstieg hörte ich etwas im Gebüsch rascheln und bemerkte, dass sich ein Tiger auf Steffen stürzen wollte. Todesmutig sprang ich dazwischen und bekämpfte den Tiger mit meinen bloßen Händen und Füßen! Nach einem erbitterten Kampf gewann ich schließlich die Oberhand und konnte das Tier in die Flucht schlagen! Dann erst bemerkte ich, dass mich der Tiger an der Fußsohle erwischt haben musste, da sich dort eine klaffende und blutende Wunde befand.

Das alles fand hinter Steffens Rücken statt, so dass dieser von der gesamten Szene nichts mitbekam. Deshalb behauptet er noch heute, ich sei einfach nur in eine Glasscherbe getreten (Anm. Steffen: Was man sich so alles einbilden kann im Schmerzdelirium).

Wie auch immer es sich zugetragen haben mag: Nach einem längeren Marsch zurück zum Dorf konnten wir endlich ein Tuk-Tuk ins Krankenhaus nehmen, wo die Wunde mit 6 Stichen genäht wurde. Das alles hielt uns jedoch nicht davon ab abends noch auszugehen um ein paar Bier gegen den Schmerz einzunehmen.

Ich habe also jetzt schon mein ganz persönliches Andenken an die Asienreise, wer hat denn sonst schon eine Narbe, die von einem Kampf mit einem Tiger herrührt?! Das Ärgerliche daran ist nur: Da hat man endlich mal eine Narbe mit passender Geschichte und dann an so einer ungeschickten Stelle, dass man bei den Frauen gar nicht damit prahlen kann...

Zum großen Glück hatte ich meinen tollen, starken, hübschen, netten, liebreizenden und humorvollen Bruder mitgenommen. Steffen kümmerte sich rührend, aufopferungs- und hingebungsvoll um mich, wie es eben so seine Art ist, so dass es meinem Fuß nach diesem ärgerlichen Vorfall schon wieder viel besser geht (brauchst dir also keine Sorgen machen, Mama).

Nach einem Ruhetag ging es schließlich weiter nach Vientiane, der Hauptstadt Laos'. Es ist eine realativ kleine Stadt, nicht ganz so gemütlich wie Luang Prabang, aber dennoch kann man sein Feierabendbier vor einer schönen Kulisse am Mekong mit Blick auf Thailand genießen.

PS: Aus Rücksicht auf Mama (sowie Felix :-) ) haben wir uns entschlossen keine Bilder der klaffenden Wunde oder des genähten Fußes online zu stellen.

Mittwoch, 4. November 2009

Eine Woche in Luang Prabang

Die Weiterfahrt wurde vertagt,
da Scheißerei den Steffen plagt.

Am Sonntag waren wir mit den beiden Kanadierinnen (Courtney und Kelly), die wir noch von der Bootsfahrt her kannten, zum Abendessen verabredet, da dies für uns alle der letzte Tag in Luang Prabang sein sollte.


Oli, Kelly, Steffen, Courtney

Zum Essen bestellte ich (Steffen) mir ein lokales Gericht, welches ziemlich scharf war und anscheinend rohes Schweinefleisch enthielt (was mir allerdings bei der Bestellung unbekannt war). Mir war es etwas suspekt und ich versuchte die Fleischstückchen so gut es ging zu vermeiden. Es war ein sehr witziger Abend, aber am nächsten Morgen lag ich mit Magenproblemen und Fieber flach. Der gesamte Tag wurde abwechselnd im Bett und auf der Toilette verbracht. Zum großen Glück hatte ich meinen tollen, starken, hübschen, netten, liebreizenden und humorvollen Bruder mitgenommen. Oli versorgte mich rührend, aufopferungs- und hingebungsvoll, wie es eben so seine Art ist, mit köstlichem, wohltemperiertem Tee vom Markt, sowie allem sonst Nötigen. Auf Grund dieser vorzüglichen und aufbauenden Pflege (wohl eher aber aufgrund der Kohletabletten, des Paracetamols und der Bettruhe) war am nächsten Tag das Fieber wieder abgeklungen und es war mir sogar wieder möglich das Bett, wenn auch noch sehr geschwächt, zu verlassen und wieder eine leichte Mahlzeit zu mir zu nehmen.

Das witzige bei der Sache war, dass ich (Oli) abends beim Schlendern über den Markt Courtney, die mit Kelly ja ebenfalls schon weitergereist sein wollte, begegnete. Wir mussten beide erst mal lachen, da uns sofort klar war, dass es unsere beiden Mitreisenden übel erwischt hatte.

Leider musste wegen dieses Vorfalls allerdings die dreitägige Tour nach Nong Kiew abgesagt werden. Ein Lob an die Agentur bei der wir die Fahrt gebucht hatten: trotz zweimaligen Verschiebens der Tour und letztendlicher Absage wurde uns keinerlei Stornogebühr in Rechnung gestellt.
Oli besichtigte stattdessen die Höhlen von Pak Ou, die mit tausenden von Buddha-Figuren vollgestellt sind.
 

 
Währenddessen gönnte Steffen sich nochmals etwas Ruhe, da es heute mit dem Fahrrad zu den 35km entfernten Wasserfällen ging.  Wir kamen an allerlei Dörfern mit spielenden Kindern vorbei, die uns immer alle neugierig grüßten. Nach einem hammerharten Schlussanstieg in der sengenden Hitze Laos (den Jan Ullrich nicht mal mit Doping geschafft hätte!) erreichten wir das kühlende Nass der Wasserfälle in dem wir ein erfrischendes Bad genossen. Mittlerweile wieder im Hostel, tut uns beim Schreiben dieses Eintrags von den geliehenen Tretmühlen der Hintern ganz schön weh.


Das ist schon was anderes als mit der Playstation zu spielen.






Zur Verdeutlichung der sengenden Hitze - Die Fahrradfahrt hat ihren Tribut gezollt

Sonntag, 1. November 2009

Von Thailand nach Laos

Thailand haben wir verlassen,
in Laos gibts Kaffee aus Bambustassen.

Der letzte Blogeintrag ist jetzt schon eine ganze Weile her, deswegen ist es mal wieder an der Zeit euch mit den neusten Infomationen zu versorgen.

Wie zuletzt erwähnt ging es mit dem Bus nach Chiang Rai. Für die 9-stündige Übernachtfahrt hatten wir uns glücklicherweise ein Ticket für den VIP-Bus gekauft. Dort wird man verpflegt wie im Flugzeug, zusätzlich gibt es breitere Sitze, die sich fast waagrecht stellen lassen und man hat Platz ohne Ende.
In Chiang Rai hatten wir drei Tage Aufenthalt in denen wir die umliegenden Bergdörfer besucht und eine Elefantentour gemacht haben.


Bei den Long-Necks - eine ethnische Minderheit die haupstsächlich in Birma leben aber auch ein paar wenige in Nord-Thailand 

 
Beim Elefantenreiten

Von dort ging es dann weiter zur Grenze nach Laos, wo wir mit der Fähre über den Mekong gesetzt haben. Im Grenzdorf Huay Xai genossen wir zunächst ein kaltes Beer-Lao in einer gemütlichen Bar direkt am Mekong. Viel mehr gab es dort allerdings nicht zu tun und so begannen wir schon am nächsten Tag eine zweitägige Bootsfahrt nach Luang Prabang. Der Fluss schlängelte sich durch eine wunderschöne Landschaft gesäumt von mit Urwarld überwucherten Berghängen, vorbei an vereinzelten, sehr ärmlichen, kleinen Fischerdörfern. Während der Fahrt lernten wir zwei nette Kanadierinnen kennen (für alle, die das jetzt erwarten: Nein, wir werden hier kein Bild von ihnen online stellen!), durch die die Zeit (immerhin zwei Mal sieben Stunden) etwas schneller vorbei ging. Die Nacht verbrachten wir in einem dieser kleinen Fischerdörfer in dem es nur für vier Stunden am Tag mittels Generator Strom gab und die Wäsche noch von Hand im Fluss gewaschen wurde.


Flussfahrt auf dem Mekong mit typischem Fischerdorf

Luang Prabang ist ein sehr gemütliches Städtchen, das auf Grund seiner vielen französischen Kolonialhäuschen unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Hier wird man nicht ständig von aufdringlichen Straßenverkäufern oder Tuk-Tuk-Fahrern belästigt.
Im Allgemeinen machen die Laoten, trotz ihrer relativ ärmlichen Lebensverhältnisse, einen sehr entspannten Eindruck und begegnen einem stets überaus freundlich.
In den vergangenen zwei Tagen machten wir eine Trekkingtour durch den Dschungel. Beim Buchen betonten wir, dass wir eine möglichst anspruchsvolle Tour machen wollen. Diese sollten wir auch bekommen. Der erste Tag war hart, ein Drittel des Weges bestand aus keinem Weg, sondern musste erst noch mittels Machete freigehackt werden.



Eine wackelige Angelegenheit...

Nachdem wir uns durch den Dschungel gekämpft hatten, schlugen wir unser Lager direkt an einemkleinen Fluss auf und es gab leckeres laotisches Essen, welches im Bambusrohr gekocht wurde, sowie Lao-Whiskey aus frisch geschnitzten Bambustassen.



In der laotischen Küche wird traditionell mit der Hand gegessen, wobei der Klebereis zu kleinen Bällchen geformt wird und in den Rest eingedippt wird.

Der zweite Tag war wesentlich entspannter, im Vergleich zum ersten mehr oder weniger ein Spaziergang durch die Reisfelder.

 
Reisfeld, im Hintergrund der Berg, den wir überquert haben.

Nach einer Dusche ist der Gestank auch wieder verflogen (wenn man mal selber merkt, dass man stinkt, dann muss es wohl wirklich heftig sein...) und wir bedauern die arme Frau, die gerade dabei ist unsere Kleidung zu waschen.

Freitag, 23. Oktober 2009

Bangkok

Die Thais
sind sehr heiß!

Die letzten drei Tage haben wir in Bangkok verbracht. Eigentlich wollten wir gestern schon gen Norden (nach Chiang Rai) weiterziehen, allerdings war der Bus dorthin schon ausgebucht und somit blieb uns nichts anderes übrig als noch einen weiteren Tag in Bangkok zu bleiben. Nun sind wir aber ziemlich froh, vorerst die großen Städte hinter uns zu haben. Es kann mithin ganz schön anstrengend sein in einer fremden Großstadt, ohne die dortige Sprache zu sprechen und die Schriftzeichen lesen zu können. Wenigsten hilft einem Englisch in Bangkok etwas weiter als in Peking. Anstelle der ständigen Hektik freuen wir uns nun auf ein paar ruhigere Orte und einen etwas entspannteren Tagesablauf (hoffentlich auch ohne sich ständig all der aufdringlichen Tuk-Tuk-Fahrer bzw. sonstiger Verkäufer erwehren zu müssen).

Unsere ersten Feldstudien über die Schönheit der Asiatinnen wollen wir den interessierten Lesern natürlich nicht vorenthalten. In China gab es zwar auch schon viele hübsche Frauen, aber im Vergleich zu Thailand war das alles nur Regionalliga. Allerdings müssen wir als gewissenhafte Naturwissenschaftler für eine genauere Verifikation natürlich noch weitere Feldstudien anstellen. Auffallend waren bisher die vielen älteren westlichen Herren mit relativ jungen, gut aussehenden Thai-Frauen. Das werden bestimmt nicht alle deren Töchter gewesen sein...

Die erwähnenswerten bzw. interessantesten Dinge die wir hier erlebt haben war zum einen das Treffen mit Pon und zum anderen der gestrige Tag auf den Kanälen von Old-Bangkok.
Pon war der Chief-Security-Officer, der uns ansprach als wir gerade einen kleine Snack zu uns nahmen. Im Gegensatz zu all den anderen Leuten von denen wir angesprochen wurden, wollte er uns weder bescheißen,noch irgendeinen Müll andrehen. Wir hatten einfach eine nette Unterhaltung und er gab uns noch ein paar gute Tipps. Außerdem wies er uns auf die potenzfördernde Wirkung des köstlichen Thai-Essens hin. Persönlich können wir bisher nur den geschmacklichen Teil dieser Aussage bestätigen.
Gestern war eigentlich nur ein kurzer Ausflug nach Chinatown geplant, der sich dann zu einer netten Bootstour durch Old-Bangkok entwickelte. Es erinnerte uns ein wenig an Venedig, wenngleich auch die Gebäude auf eine deutlich ärmere Lebensweise hindeuteten.
Abends machten wir noch einen Abstecher nach (wohlgemerkt nicht in) Pat Pong, einem der berühmtberüchtigten Rotlichtviertel Bangkoks. Jetzt wissen wir, dass man mit Ping-Pong-Bällen nicht nur Tischtennis spielen kann. Gehört ja schließlich zu einer vollständigen Bangkok-Erfahrung als Mann auch dazu... :-)

Oli & Steffen

Dienstag, 20. Oktober 2009

Bilder von Peking

In Bangkok wir nun wieder freien Internetzugriff haben,
drum können wir euch ein paar Bilder hochladen.

Wir sind mittlerweile in Bangkok angekommen. Dort hat das Regime anscheinend weniger Angst vor seinem Volk und gewährt seinen Bügern auch freien Internetzugriff, zumindest was unseren Blog betrifft. Dadurch sind wir jetzt endlich in der Lage, ein paar der versprochenen Bilder hochzuladen...

Beim Sommerpalast...


Die Verbotene Stadt


Die Weisse Pagode im Behai-Park


Tor des Himmlischen Friedens beim Tianmen Platz (inklusive unserem Freund Mao)


Unser Mao-Bild an der Chinesischen Mauer, so lassen sich die Chinesen gerne ablichten.



Zwei Mal die Chinesische Mauer


Unsere Anfahrtshilfe zur Chinesischen Mauer


Und zum Abschluss Peking-Ente-Essen