Freitag, 23. Oktober 2009

Bangkok

Die Thais
sind sehr heiß!

Die letzten drei Tage haben wir in Bangkok verbracht. Eigentlich wollten wir gestern schon gen Norden (nach Chiang Rai) weiterziehen, allerdings war der Bus dorthin schon ausgebucht und somit blieb uns nichts anderes übrig als noch einen weiteren Tag in Bangkok zu bleiben. Nun sind wir aber ziemlich froh, vorerst die großen Städte hinter uns zu haben. Es kann mithin ganz schön anstrengend sein in einer fremden Großstadt, ohne die dortige Sprache zu sprechen und die Schriftzeichen lesen zu können. Wenigsten hilft einem Englisch in Bangkok etwas weiter als in Peking. Anstelle der ständigen Hektik freuen wir uns nun auf ein paar ruhigere Orte und einen etwas entspannteren Tagesablauf (hoffentlich auch ohne sich ständig all der aufdringlichen Tuk-Tuk-Fahrer bzw. sonstiger Verkäufer erwehren zu müssen).

Unsere ersten Feldstudien über die Schönheit der Asiatinnen wollen wir den interessierten Lesern natürlich nicht vorenthalten. In China gab es zwar auch schon viele hübsche Frauen, aber im Vergleich zu Thailand war das alles nur Regionalliga. Allerdings müssen wir als gewissenhafte Naturwissenschaftler für eine genauere Verifikation natürlich noch weitere Feldstudien anstellen. Auffallend waren bisher die vielen älteren westlichen Herren mit relativ jungen, gut aussehenden Thai-Frauen. Das werden bestimmt nicht alle deren Töchter gewesen sein...

Die erwähnenswerten bzw. interessantesten Dinge die wir hier erlebt haben war zum einen das Treffen mit Pon und zum anderen der gestrige Tag auf den Kanälen von Old-Bangkok.
Pon war der Chief-Security-Officer, der uns ansprach als wir gerade einen kleine Snack zu uns nahmen. Im Gegensatz zu all den anderen Leuten von denen wir angesprochen wurden, wollte er uns weder bescheißen,noch irgendeinen Müll andrehen. Wir hatten einfach eine nette Unterhaltung und er gab uns noch ein paar gute Tipps. Außerdem wies er uns auf die potenzfördernde Wirkung des köstlichen Thai-Essens hin. Persönlich können wir bisher nur den geschmacklichen Teil dieser Aussage bestätigen.
Gestern war eigentlich nur ein kurzer Ausflug nach Chinatown geplant, der sich dann zu einer netten Bootstour durch Old-Bangkok entwickelte. Es erinnerte uns ein wenig an Venedig, wenngleich auch die Gebäude auf eine deutlich ärmere Lebensweise hindeuteten.
Abends machten wir noch einen Abstecher nach (wohlgemerkt nicht in) Pat Pong, einem der berühmtberüchtigten Rotlichtviertel Bangkoks. Jetzt wissen wir, dass man mit Ping-Pong-Bällen nicht nur Tischtennis spielen kann. Gehört ja schließlich zu einer vollständigen Bangkok-Erfahrung als Mann auch dazu... :-)

Oli & Steffen

Dienstag, 20. Oktober 2009

Bilder von Peking

In Bangkok wir nun wieder freien Internetzugriff haben,
drum können wir euch ein paar Bilder hochladen.

Wir sind mittlerweile in Bangkok angekommen. Dort hat das Regime anscheinend weniger Angst vor seinem Volk und gewährt seinen Bügern auch freien Internetzugriff, zumindest was unseren Blog betrifft. Dadurch sind wir jetzt endlich in der Lage, ein paar der versprochenen Bilder hochzuladen...

Beim Sommerpalast...


Die Verbotene Stadt


Die Weisse Pagode im Behai-Park


Tor des Himmlischen Friedens beim Tianmen Platz (inklusive unserem Freund Mao)


Unser Mao-Bild an der Chinesischen Mauer, so lassen sich die Chinesen gerne ablichten.



Zwei Mal die Chinesische Mauer


Unsere Anfahrtshilfe zur Chinesischen Mauer


Und zum Abschluss Peking-Ente-Essen

Montag, 19. Oktober 2009

Die Chinesische Mauer und weitere Erlebnisse

Peking haben wir nun gesehn,
nach Bangkok weiter wir jetzt gehn.

Am Freitag stand nicht so viel Programm auf dem Plan. Wir haben nichts getan, außer den Lama-Tempel besichtigt, ein buddhistischer Tempel mit einer 18m hohen Buddha-Statue. Am Vortag bekamen wir den Tipp, anstelle der überteuerten Touristentouren zur Chinesischen Mauer, doch günstiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ironischerweise kam dieser von den zwei Betrügern. Sie dachten wohl, dass wenn sie uns schon abzocken, dann sollen wir wenigstens an anderer Stelle wieder etwas Geld sparen... Wie nett! Diesen Tipp aufgreifend verbrachten wir den Abend mit der Suche nach einer Busverbindung zur Chinesischen Mauer nach Mutianyu. Schlussendlich fanden wir heraus, dass tatsächlich ein Bus dorthin fahren müsste.

Am nächsten Morgen ließen wir uns die chinesischen Schriftzeichen für Mutianyu aufschreiben, wobei der Kerl im Hostel noch meinte, dass es wohl sehr schwierig sei, auf eigene Faust dort hin zu kommen und uns noch viel Glück wünschte. So präpariert gings dann los zum Busbahnhof. Dank unseres Zettels und nach einiger Fragerei fanden wir dann schließlich auch den richtigen Bus und Abfahrtsort. Hierbei ist noch erwähnenswert, dass ein Chinese uns weismachen wollte, dieser Bus fahren an dem Tag leider nicht. Er wollte stattdessen direkt ein Minitaxi für uns rufen. Was wir aber, noch skeptisch vom Vortag, ablehnten. Allerdings können wir seine Absicht nicht mit letzter Genauigkeit sagen, da er kein Englisch sprach und wir seine Gestiken auch nur falsch gedeutet haben könnten. In der Warteschlange sprachen wir eine Gruppe junger Chinesen an. Diese konnten sogar relativ gut Englisch und stellten sich als Medizinstudenten heraus. Mit ihnen verbrachten wir dann auch den gesamten Tag an der Chinesischen Mauer und hatten einige interessante Gespräche. Nett war auch das Mittagessen, da sie typisch chinesische Snacks dabei hatten und wir dadurch in den Genuss von Vogeleiern und scharf gewürztem Tofu kamen. Hund war aber keiner dabei... Insgesamt ein sehr schöner Tag und ein weiteres Highlight unseres Peking-Aufenthaltes.
Abends gingen wir noch in einen Club um das Nachtleben kennenzulernen. Ich (Steffen) leistete einen großen Beitrag zur deutsch-chinesischen Völkerverständigung. Leider kam im Eifer des Gefechts meine Kamera abhanden. Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Kamera unbeabsichtigt aus meiner Hosentasche herausgerutscht ist oder eher bewußt ihren Weg heraus fand. Auf jeden Fall sehr ärgerlich, vorallem weil dadurch auch die ganzen Bilder verschwunden sind (und Oli bisher weitaus weniger Fotografierfreudig war).

Am Sonntag wurde, nachdem der Rausch halbwegs ausgeschlafen war, der Himmelstempel besucht. Irgendwie waren wir beide noch etwas fertig und hatten in den vergangenen Tagen schon genug Tempel gesehen, so dass es bald wieder nach Hause ging. Abends waren wir noch vornehm Peking-Ente-Essen. Ganz nett, wie das ganze Tier vor unseren Augen in mundgerechte Stückchen zerkleinert wurde.

Damit ist der Stopp-Over in Peking auch schon beendet. Insgesamt ist Peking eine sehr nette Stadt vielen großartigen Sehenswürdigkeiten, aber auch ein teures Pflaster (zumindest wenn man die Tee- und Kamerakosten mit einberechnet). Heute geht es weiter nach Bangkok.

Steffen & Oli

Freitag, 16. Oktober 2009

Positive Ereignisse in Peking

Die Chinesen ganz in Oli's blondes Haar veschossen,
ständig wird ein Bild von ihm geschossen.

Nachdem sich die unerfreulichen Erfahrungen etwas gesetzt haben, kommt heute mal wieder ein etwas positiverer Eintrag. Kurz seien die Besichtigungen der letzen drei Tage erwähnt:
Am Montag waren wir im Sommerpalast, eine tolle Garten/Tempelanlage. Alles ist sehr schön angelegt und wir haben dort den ganzen Tag verbracht.
Am darauffolgenden Tag gings in den Zoo von Peking! Das Highlight waren natürlich die Pandas - sehr knuddelig die Kleinen! Leider machten die meisten nichts anderes als Schlafen, immerhin konnten wir ein oder zwei beim Eukalyptus-Fressen beobachten. Später gings dann noch zum Olympia-Gelände. Den "Würfel" haben wir uns nur von außen angeschaut, ins Stadion sind wir auch reingegangen. Schon gigantisch, wenn man bedenkt, dass hier bei der Eröffnungsfeier 91.000 Menschen waren!
Gestern haben wir dann den lieben Mao besucht. Vielen Chinesen konnte das Schlange stehen nicht schnell genug gehen und ständig wurde man links und rechts von kleinen Menschen mit schwarzem Haar angerempelt (je älter, desto schlimmer)! Innen drin fanden wirs dann eher enttäuschend, man wird Ruck-Zuck an Maos Leichnam vorbeigeschleust und steht dann auch schon wieder draußen. Die Story danach kennt ihr ja schon, also sparen wir das hier aus (am besten denken wir wohl auch nicht mehr zu viel daran...). Im Anschluss besuchten wir die Verbotene Stadt. Das absolute Highlight Pekings bisher! Leider waren wir innerlich noch ein wenig aufgewühlt, so dass wir die Anlage nicht in vollen Zügen genießen konnten. Trotzdem fantastisch!
Demnächst, wenn wir dann hoffentlich wieder selber Zugriff auf unseren Blog haben, werden wir auch mal ein paar Bilder online stellen. Also bitte noch ein bisschen Geduld.

In den letzten Tagen sind uns einige Eigenarten der Chinesen aufgefallen, die wir euch nicht vorenthalten wollen:
In sämtlichen U-Bahn-Stationen wird das Gepäck geröntgt. Des Weiteren müssen die Chinesen erst noch lernen, dass man zuerst die Leute aussteigen lässt, und nicht einfach wie das Hochwasser in die Bahn drückt. Die haben glaub alle Angst, dass die Bahn sie nicht mitnimmt.
Ganz witzig ist, dass jetzt schon mehrere Leute auf uns zugekommen sind und uns um ein Foto baten. Besonders Olis blondes Haar ist hier sehr beliebt. Gestern kam eine Mutter mit ihrem Baby auf uns zu und wollte etwas von uns. Ich (Oli) dachte zunächst, wir sollten ein Foto von ihr machen, bis Steffen meinte: "Ne, ich glaube, die will ein Bild mit dir." Sie hat mir dann gleich ihr Baby in den Arm gedrückt und sich fürs Foto daneben gestellt. Leider hat der Kleine sofort zu schreien begonnen, dabei war ich doch ganz vorsichtig und habe aufgepasst, dass ich nichts kaputt mache. Habe ihn auch nicht fallen lassen...

Bis auf unser Anti-Kater-Nacht-Essen gestern bei McDonalds haben wir bisher nur chinesische Speisen gegessen, von denen wir meist nicht wussten, was es überhaupt war. Geschmeckt hats trotzdem immer! Demnächst wirds auch noch Peking-Ente geben.

Natürlich auch wieder ein Dankeschön an Natascha für das Online-Stellen des Eintrags!

Oli & Steffen

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Teegenuss in Peking

Das Teetrinken haben wir uns billiger ausgemalt,
das Lehrgeld ist nun hoffentlich gezahlt.

Im Moment sind wir ein wenig gefrustet von den Chinesen, genaugenommen ist "ein wenig" eine sehr starke Untertreibung. ALLES WICHSER!!!

Aber der Reihe nach...
Nach dem Besuch des Mao-Mausoleums heute morgen, gerade als wir uns hinsetzen wollten um eine gemütliche Pause zu machen, sprachen uns zwei Chinesen an. Sie behaupteten, dass sie bald eine mündliche Englisch-Prüfung hätten; ihr Englisch war sehr gut und sie machten einen sehr netten Eindruck. Wir unterhielten uns für eine Weile, sie führte uns herum und erklärten uns einige Dinge. Auf dem Weg zur Verbotenen Stadt kamen wir an einigen Teehäusern vorbei und die beiden fragten uns, ob wir nicht noch Lust auf einen Tee hätten. Ohne böse Vorahnung willigten wir ein und wurden in ein sehr stilvolles Teehaus geführt. Eine nette Dame bereitete uns in traditioneller Weise den Tee zu, wir führten unsere nette Unterhaltung fort und genossen allerlei verschiedene Arten von Tee.
Das schlimme Ende kam dann, als uns die Rechnung präsentiert wurde: mehr als 2.800 Yuan, umgerechnet rund 280 € für vier Personen Teegenuss! Wir waren etwas überrumpelt. Wir hatten nicht genug Bargeld dabei und in unserer grenzenlosen Naivität und ohne allzulange Diskussion zahlten wir unseren Beitrag von über 80 € pro Person! Wie dämlich! 80 € für Tee! Dieser Betrag hätte für fast noch einmal eine Woche Peking gereicht (inklusive Unterkunft)!
Naja, vielleicht ist das das Lehrgeld, das man auf solch einer Reise bezahlen muss. Falls es das Einzige bleiben sollte, wäre es noch einmal zu verschmerzen! Besser 80 € in die persönliche Entwicklung investiert, als sinnlos versoffen (Soll ja auch schon vorgekommen sein und immerhin hat der Tee geschmeckt...) :-(
Im Moment wissen wir nicht, ob wir uns mehr über unsere eigene Dummheit oder über die Dreistigkeit mancher Chinesen aufregen sollten. Wir beide könnten nie andere hintergehen und dabei so freunlich sein. Momentan kotzen uns einfach alle Chinesen an! Es ist schade, wie ein paar Menschen ein ganzes Volk so in Misskredit bringen können. Bestimmt hat der Großteil aller Chinesen einen hervorragenden Charakter, aber wir sind nun leider einmal an die Falschen geraten.
Nun gut, wir haben hoffentlich unsere Lehren aus diesem Ereignis gezogen. Leider werden wir in Zukunft allen Personen mit einer größeren Portion Misstrauen begegnen müssen, und seien sie auch noch so freundlich! In Zukunft wird auf jeden Fall nach dem Preis gefragt, bevor wir etwas verzehren werden.

Über weitere positive und nette Ereignisse der vergangenen zwei Tage (die es ja durchaus auch gab) werden wir berichten wenn wir wieder in einer besseren Stimmung sind. Im Moment nehmen wir lieber mit dem nächsten Frustbier vorlieb.

Steffen & Oli

PS: Abermals ein riesengroßes Dankeschön an unsere allerliebste Schwester, die uns einmal mehr bei der Umgehung des Scheiß-Drecks-Chinesen-Zensor-Wichsers behilflich war.

PPS: Wir wünschen den beiden Chinesen Fotzenpilz und Penis ab!!!

PPPS: Wir bitte inständig, die Wortwahl dieses Blogeintrags zu entschuldigen. Viele dieser Aussagen geschahen im Affekt bzw. unter übermäßigem Frust-Bier-Alkohol-Einflusses.

Montag, 12. Oktober 2009

Der erste Tag in Peking

Die Partei ein Auge auf uns hat,
Der Blog-Eintrag doch trotzdem kappt.

Nach einer langen und mehr oder weniger schlaflosen Nacht im Flugzeug (Air China bestuhlt seine Flugzeuge wirklich noch enger als jede andere Fluggesellschaft!) sind wir heute pünktlich um kurz nach 6:00 Ortszeit in Peking gelandet. Beim Landeanflug sah alles recht neblig aus, wir dachten am Anfang noch, das würde sich mit der Zeit auflösen. Bis wir dann feststellten, dass es sich wohl gar nicht um Nebel sondern um Smog handelte. Die ganzen Berichte, die man vor Olympia zu dem Thema gesehen hat, waren also keinesfalls übertrieben.

Wir sind dann mit der Bahn in die Stadt gefahren, und wollten von dort aus mit dem Taxi weiter zu unserem Hostel. In der Anreisebeschreibung stand, dass das der einfachste Weg sei. Hier haben wir gleich unser erstes Abenteuer der Reise erlebt: Versucht mal in Peking einem Taxifahrer beizubringen wo ihr hinwollt, wenn ihr die Adresse nicht in chinesischen Schriftzeichen, sondern nur in lateinischen Buchstaben dabei habt! Dabei mussten wir auch gleich feststellen, dass es mit dem Englisch der meisten Chinesen nicht sehr weit her ist, auch bei den jungen Chinesen nicht. Naja, irgendwann hatten wir dann zwei Rikscha-Fahrer und einen Geschäftsmann soweit, dass die bei unserem Hostel angerufen, sich die Anfahrt erklären lassen und uns dort hingefahren haben. Wir hatten vorher einen Preis ausgemacht: 40 Yuan (ca 4 €), normal sind laut Hostelangaben 10 Yuan. Nach einer Stunde Suchen war es uns dann aber egal, wir wollten einfach nur noch ins Hostel! Die Rikscha-Fahrer haben uns dort sicher hingebracht, auch wenn in China wohl andere Verkehrsregeln gelten als bei uns...

Heute Mittag sind wir noch ein bisschen durch unseren Bezirk gelaufen und haben letztendlich, nach langem Suchen, eine englische Karte von Beijing aufgetrieben. Beim Umherlaufen stellten wir fest, dass auch ein weiteres Vorurteil nicht aller Grundlage entbehrt: Zwar nicht viele Chinesen, aber doch genug dass es einem auffällt, spucken leidenschaftlich gerne auf die Straße. Und zwar nicht nur so ein kleines Spuckerchen, sondern so richtig schön tief von unten aus der Kehle (Medi, das würde dir alle Ehre bereiten!).

He Fei: Das waren jetzt schon drei Dinge, die unser von dir dargestelltes Bild von China geringfügig verschoben haben. Müssen wir da etwa nochmal über die Sache mit den Hunden reden? ;-)

Im Grunde genommen ist unser erster Eindruck von Peking aber sehr gut, Genaueres können wir euch dann ab morgen sagen, wenn die eigentliche Städtetour beginnt...

Oli & Steffen

PS: Noch ein ganz dickes Dankeschön an unsere allerliebste Schwester, ohne deren Hilfe dieser Eintrag nicht online wäre!!! Bei unserer Internetverbindung hier im Hostel haben wir erste Bekannschaft mit dem chinesischen Zensor gemacht...

Samstag, 10. Oktober 2009

Los geht's

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen,
bald gibt's nur noch Bambussprossen.

Wir trinken noch ein letztes Bier,
Asien jetzt kommen wir!

Die Rucksäcke sind gepackt, das Visum für China ist besorgt, morgen kann es jetzt also endlich los gehen. Ein halbes Jahr Südostasien wartet auf uns. Die letzte Nacht im eigenen Bett. Es gehen uns viele Fragen durch den Kopf. Wird alles so klappen wie wir es uns vorgestellt haben (soweit wir uns bisher überhaupt irgendetwas vorgestellt haben)? Werden wir einmal in den Genuss kommen Hund und Katze zu verspeißen und natürlich: Wie hübsch sind Thai-Frauen eigentlich wirklich?

Morgen früh geht es mit dem Zug nach Frankfurt, von wo aus es mit dem Flieger weiter nach Peking geht. Eine Woche in der Hauptstadt des Land des Lächelns. Sozusagen ein lockerer Einstieg, bevor es dann relativ schnell nach Laos weiter gehen wird.

Wir werden versuchen, euch so oft wie möglich an unseren Erlebnissen teilhaben zu lassen. Über zahlreiche Kommentare freuen wir uns natürlich, also seid nicht so faul und schreibt auch fleißig! Wer uns etwas persönlicheres mitzuteilen hat (Hey Edi, ist dein Cremaster immer noch so verspannt :-) ?) kann uns gern auch eine Email schreiben. Vom Lebenswichtigen bis Belanglosem ist alles willkommen.

Genug für's Erste. Jetzt müssen wir uns erst mal noch ein Bierchen aufmachen, damit der Reim von oben auch der Wahrheit entspricht.

Steffen & Oli