Die Thais
sind sehr heiß!
Die letzten drei Tage haben wir in Bangkok verbracht. Eigentlich wollten wir gestern schon gen Norden (nach Chiang Rai) weiterziehen, allerdings war der Bus dorthin schon ausgebucht und somit blieb uns nichts anderes übrig als noch einen weiteren Tag in Bangkok zu bleiben. Nun sind wir aber ziemlich froh, vorerst die großen Städte hinter uns zu haben. Es kann mithin ganz schön anstrengend sein in einer fremden Großstadt, ohne die dortige Sprache zu sprechen und die Schriftzeichen lesen zu können. Wenigsten hilft einem Englisch in Bangkok etwas weiter als in Peking. Anstelle der ständigen Hektik freuen wir uns nun auf ein paar ruhigere Orte und einen etwas entspannteren Tagesablauf (hoffentlich auch ohne sich ständig all der aufdringlichen Tuk-Tuk-Fahrer bzw. sonstiger Verkäufer erwehren zu müssen).
Unsere ersten Feldstudien über die Schönheit der Asiatinnen wollen wir den interessierten Lesern natürlich nicht vorenthalten. In China gab es zwar auch schon viele hübsche Frauen, aber im Vergleich zu Thailand war das alles nur Regionalliga. Allerdings müssen wir als gewissenhafte Naturwissenschaftler für eine genauere Verifikation natürlich noch weitere Feldstudien anstellen. Auffallend waren bisher die vielen älteren westlichen Herren mit relativ jungen, gut aussehenden Thai-Frauen. Das werden bestimmt nicht alle deren Töchter gewesen sein...
Die erwähnenswerten bzw. interessantesten Dinge die wir hier erlebt haben war zum einen das Treffen mit Pon und zum anderen der gestrige Tag auf den Kanälen von Old-Bangkok.
Pon war der Chief-Security-Officer, der uns ansprach als wir gerade einen kleine Snack zu uns nahmen. Im Gegensatz zu all den anderen Leuten von denen wir angesprochen wurden, wollte er uns weder bescheißen,noch irgendeinen Müll andrehen. Wir hatten einfach eine nette Unterhaltung und er gab uns noch ein paar gute Tipps. Außerdem wies er uns auf die potenzfördernde Wirkung des köstlichen Thai-Essens hin. Persönlich können wir bisher nur den geschmacklichen Teil dieser Aussage bestätigen.
Gestern war eigentlich nur ein kurzer Ausflug nach Chinatown geplant, der sich dann zu einer netten Bootstour durch Old-Bangkok entwickelte. Es erinnerte uns ein wenig an Venedig, wenngleich auch die Gebäude auf eine deutlich ärmere Lebensweise hindeuteten.
Abends machten wir noch einen Abstecher nach (wohlgemerkt nicht in) Pat Pong, einem der berühmtberüchtigten Rotlichtviertel Bangkoks. Jetzt wissen wir, dass man mit Ping-Pong-Bällen nicht nur Tischtennis spielen kann. Gehört ja schließlich zu einer vollständigen Bangkok-Erfahrung als Mann auch dazu... :-)
Oli & Steffen
Freitag, 23. Oktober 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
3 Kommentare:
zu euren Feldversuchen: kein Kommentar
aufdringliche Tuk-Tuk-Fahrer sind wie Ratten - die gibt es überall!
noch ein kleiner Tipp: versucht es mal mit dem Nachtzug! Das Zugsystem in Thailand ist super und auf jeden Fall eine Erfahrung wert ;)
Grüßla aus Blaustein
Ein paar Anmerkungen zum Thema Feldstudie:
"Eine Feldstudie ist eine systematische wissenschaftliche Beobachtung unter natürlichen Bedingungen, also außerhalb des Labors im Biotop des beobachteten Objekts. Sie kann rein beobachtend und beschreibend sein, sie kann dazu dienen, bei Laborstudien gewonnene Resultate zu überprüfen und/oder kombiniert sein mit manipulativen Experimentreihen."
aber es kommt noch besser:
1. Eine Feldstudie sollte ein spezifisches, relevantes Ziel haben, darüber wird eine erste Hypothese formuliert.
2. Vorhandene Untersuchungen mit ähnlichen Themen und Fragestellungen müssen berücksichtigt werden.
3. Alle Überlegungen, besonders die Auswahl der Feldstudienobjekte (Probanden) müssen genau dokumentiert werden. (Repräsentativität)
4. Die durchgeführte Methodik, Behandlung und Bewertung muss komplett dokumentiert werden.
5. Beeinflussung durch die Feldstudienobjekte oder den Untersucher sollten vermieden werden. Hierbei kann man sowohl den Untersucher als auch den Studienteilnehmer über verschiedene Aspekte im unklaren lassen. Siehe: Verblindung
6. Follow up bezeichnet Untersuchungen der Probanden oder Datenerhebung nach vorläufiger Beendigung der Studie.
7. Am Ende einer Feldstudie steht immer die genaue Analyse der Ergebnisse. Heutzutage wird die Signifikanz dabei meistens auf 5% gestellt.
...ich bitte euch darum, diese Richtlinien bei eurer Studie zu beachten. Insbesondere Punkt 3, 4 und 7 wären interessant ;O)...
Grüzi, Andi.
(Quelle: Wikipedia)
PS: sorry für den langen Text!
Feldstudien in Bangkok...
Das sieht euch ähnlich!
Viele Grüße und weiter viel Spaß!
Verena
Kommentar veröffentlichen