Freitag, 5. März 2010

Surfen + Dieng-Plateau

Die Fahrt ins Dieng-Plateau dauerte 'ne Ewigkeit,
am Ende war's sogar mit uns'rer Freundlichkeit vorbei.

Wie angekündigt sind wir nun kochende, massierende Sufboys. Den Kurs konnte man zwar nicht wirklich Kurs nennen, nach ein paar einführenden Anweisungen wurden wir mehr oder weniger mit unserem Brett alleine gelassen. Nichtsdestotrotz schafften wir es aber dennoch die ein oder andere Welle zu reiten. Es war anstrengender als gedacht und am Ende waren wir ziemlich platt.

Die zwei Surfboys

Oli bezwingt die Welle

Der nächste Tag machte keinen Spaß. Entgegen der Ankündigung schnell und einfach an unser Ziel, das Dieng-Plateau zu kommen, wurde die Anreise zur reinsten Odysee. Bei der morgendlichen Fahrt mit dem Minibus und Zug nach Kotu Arjo klappte noch alles ordentlich. Doch dann gingen die Probleme los: Uns war mitgeteilt worden, dass es von dort eine direkte Verbindung nach Dieng geben würde, was sich vor Ort als Lüge herausstellte. Stattdessen mussten wir drei verschiedene Busse nehmen, bis wir abends in Wonosobo, noch eine Stunde von unserem eigentlichen Ziel entfernt, ankamen und feststellen mussten, dass keine Busse mehr ins Dieng-Plateu fahren würden. Das eigentlich Nervige dabei war, dass wir dabei sowas von offensichtlich abgezockt werden sollten und zunächst der achtfache Fahrpreis von uns verlangt wurde. Als wir uns lange genug geweigert hatten, diesen zu bezahlen, gaben sie sich auch mit einem nur noch leicht erhöhten Fahrpreis zufrieden. Hinzu kam, dass auf Grund von Verständigungsschwierigkeiten eine stete Ungewissheit über die Fahrtroute und das aktuelle Ziel des Busses herrschte. In Wonosobo fanden wir nach geraumer Suche aber wenigstens eine edle Unterkunft, wo sich unsere Gemüter wieder beruhigen konnten. Wir beschlossen, von Wonosobo aus einen Tagesausflug ins Dieng-Plateau zu unternehmen. Die Busfahrt entlang der kurvenreichen Strecke war sehr interessant, ständig stiegen Menschen mit ihren Gemüsewaren oder Tieren ein und aus. Abermals waren wir beeindruckt, wie viel in einen Kleinbus hinein passt.
Das Dieng-Plateu selber war weniger beeindruckend als in den Reiseführern beschrieben, aber dafür hatten wir einen sehr netten Führer. Dieser lud uns im Anschluss noch auf einen Tee zu sich nach Hause ein und seine Frau servierte ein köstliches, lokales Mahl.

Geothermalgebiet im Dieng-Plateau

Arbeitenden Bevölkerung auf dem Feld

Für die heutige Fahrt nach Yogyakarta bestellten wir uns einen Haus-zu-Haus-Minibus, sodass die Tour ohne Komplikationen verlief.

Wir freuen uns nun darauf, ab morgen ein neues altes Mitglied in unserer Reisegruppe begrüßen zu dürfen, wenn Medi uns nochmals besuchen kommt!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Also das mit dem surfen sieht ja richtig gut aus. Hier verpaßt ihr wirklich nichts. Als ich heute morgen nämlich die Haustüre aufgemacht habe, lagen ungelogen 20 cm Neuschnee. Und es schneit immer noch weiter. Also im Moment würde ich gerne mit euch tauschen, denn da würde ich lieber im Meer surfen, als hier Schnee schippen. Euch jedoch viel Spaß mit Eurem Begleiter Medi.
Machts noch gut die letzten Tage. Bis bald, liebe Grüße aus Achstetten.

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr Buben,
Von der Wärme nun bald ins Kalte,
das passiert bei Euch nun balde.
Das mit den Brettern in Wellen zu surfen,
könnt ihr dann eintauschen mit Glühwein zu schlürfen.
Sollte sich das Wetter nicht bessern,
können wir das Fest vergessen.
Wir wünschen Euch noch ein paar schöne Wochen und danach lassen wir uns gerne bekochen.
Liebe Grüsse