es uns zwei an Bieren mangelt.
Mit dem Flieger ging es weiter nach (Malaiisch-)Borneo. In Sandakan nahmen wir ein Zimmer das im Gegensatz zu Melaka nicht direkt neben einer Moschee lag, so dass wir diesmal ohne den Ruf des Muezzins ins Bett gehen konnten und nicht schon im Morgengrauen wieder von selbigem geweckt wurden. Dort besuchten wir das Orang-Utan Rehabilitationszentrum, in dem verstoßene bzw. elternlose Orang-Utan-Babys wieder aufgepäppelt und für ein Leben in der Wildnis vorbereitet werden. Zur Fütterungszeit, bekamen wir die Tiere aus nächster Nähe zu sehen, ansonsten hielten sie sich aber von den Besuchern entfernt.
Orang Utan im Rehabilitationszentrum
Die darauf folgenden drei Tage verbrachten wir im Rahmen einer Tour in einem kleinen Dorf am Ufer des Kinabatangan-Flusses. Unser 17-wöchiges Jubiläum fiel in diese Zeit, was wir wie üblich mit einem Bier feiern wollten. Leider mussten wir auf unsere Bier verzichten, da unsere Unterkunft von Muslimen betrieben wurde und es deswegen kein Bier zu kaufen gab. Ein Novum auf unserer bisherigen Reise.
Allgemein ist es in Malaysia auf Grund der muslimischen Gesellschaft nicht immer ganz einfach Bier zu finden und die Preise sind wegen der hohen Steuer enorm.
Von dem Dorf aus unternahmen wir mehrere Ausflüge, teils zu Wasser, teils zu Lande und machten uns im morgendlichen Nebel, in der nachmittäglichen Hitze und in der nächtlichen Dunkelheit auf die Suche nach dem hiesigen Wildleben. Wir bekamen Krokodile, Echsen, allerlei bunter Vögel und jede Menge verschiedener Affenarten (u.a. auch Orang-Utans) in freier Wildbahn zu sehen.
Nachdem wir Flora und Fauna Borneos zu Lande erkundet hatten, musste nun natürlich auch noch das Unterwasserleben der Insel in Augenschein genommen werden. Beim Tauchen in Sipadan, angeblich einem der besten Tauchplätze der Welt, begegneten wir neben der üblichen bunten Fischwelt, zahlreichen Haien und riesigen Wasserschildkröten. Es war zwar nicht gerade billig hier zu tauchen (um nicht zu sagen arxxxteuer) aber sein Geld durchaus wert. Gerade sind wir nach einer langen Nachtfahrt sehr übermüdet in Kota Kinabalu unterwegs. Zum Glück ist nun Abend, so das wir nun bald ins Bett gehen können, um morgen ausgeschlafen in unsere 6-tägige Wildnistour zu starten.
Unsere Feldstudien, die auch weiterhin gewissenhaft durchgeführt werden, lieferten neue, interessante Ergebnisse. Auf Borneo sind die Frauen deutlich hübscher als auf dem Festland Malaysias. Über die Gründe können wir nur spekulieren. Vielleicht liegt es daran, dass hier weniger Frauen verschleiert sind und die hübschen Exemplare einem somit schneller ins Auge stechen.Wahrscheinlicher scheint uns aber, dass es hier einfach weniger negativen chinesischen und indischen Einfluß gibt.
2-Meter-Echse am Flussufer
Hornbill
Jede Menge Affen im Dschungel
...wirklich jede Menge!
Blick in den Dschungel
Und noch mehr Affen im Dschungel!
Blick vom Boot aus über den Fluss
Morgendlicher Nebel über dem Fluss
Mal wieder ein Sonnenuntergang...
Elton war auch bei unserem Bootsausflug dabei! ;-)


3 Kommentare:
Beim Anblick der Teeplantagen oder dem morgendlichen Nebel über Malaischen Flüssen frage ich mich gerade, wieso ich eigentlich nie auf die Idee kam, einfach im Februar gleich noch einmal in den Flieger zu steigen... unbedingt alles hundert prozentig genießen, versprochen!?
PS: Bin ja mal gespannt, wie sehr man denn dann nach einer sechstägigen Dschungeltour stinken kann - da schalten vermutlich alle Sinnesorgane, die mit riechen zu tun haben, freiwillig ab ;)
I love this!! Tell me more about it when we meet again!
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